
An exhibition on migration, rights, and belonging, paired with a series of accompanying events
"Stories in Motion” (Geschichten in Bewegung) brought an installation to the SWANE Café in Wuppertal, exploring how migration, racism, and belonging have shaped political and cultural life — accompanied by panel discussions, concerts, and workshops led by activists, artists, and affected communities. Around 450 people engaged with the exhibition and events across eight months.
Location: Wuppertal, Deutschland
Years: 2024
Themes: Exhibition, Migration history, Colonialism

Im Rahmen der Eröffnung unserer Ausstellung: Geschichten in Bewegung:
Installation und Veranstaltungsreihe zu Migration, Rechte und Kämpfe um Zugehörigkeit zeigen wir am 8. Mai 2024 um 19 Uhr den Kurzfilm „Das Recht, Rechte zu haben“ mit anschließendem Podiumsgespräch.
In Deutschland leben aktuell über 12 Millionen Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Obwohl hier geboren besitzen 1,5 Millionen von ihnen keinen deutschen Pass. Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit sind nicht vor Abschiebung geschützt, dürfen bei den Bundestagswahlen weder wählen noch kandidieren und haben keinen Zugang zum Beamt*innenstatus. Wenn sie sich selbst organisieren, unterliegen sie den Regeln für “Ausländervereine”. Im Asylverfahren ist das Recht auf Teilhabe noch weiter eingeschränkt. So haben die Menschen nur ein begrenztes Recht auf Versammlungsfreiheit, Freizügigkeit, freie Wahl des Wohnorts und des Arbeitsplatzes. Was bedeutet es, staatenlos zu sein, mit einer Duldung zu leben oder eine andere als die deutsche Staatsangehörigkeit zu haben? Welche Kämpfe haben Migrant*innen, BPoC, Sint*izze & Rom*nja für gleiche Rechte geführt und führen sie aktuell?
Der Film regt dazu an, über die Bedeutung von Staatsangehörigkeit nachzudenken und sich für eine Gesellschaft einzusetzen, in der das Recht auf Rechte für alle uneingeschränkt gilt. Er wurde im Rahmen der Kampagne “Pass(t) uns allen” von With Wings and Roots e.V. und RomaniPhen e.V. erstellt.